IMPRESSUM Veranstalter: Airsoftgemeinschaft Bodensee Für den Inhalt verantwortlich: Airsoftgemeinschaft Bodensee Alle Rechte vorbehalten
ADRESSE Patrick Kramer Wolfzennen 16 88097 Eriskirch Deutschland
KONTAKT  E-Mail: info@airsoftgemeinschaft-bodensee.de I-Net: www.airsoftgemeinschaft-bodensee.de
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PARTNER & FREUNDE

VORGESCHICHTE

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist einer der ältesten auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Bäuerliche Guerillagruppen mit marxistischen und befreiungstheologischen Idealen begannen in den 1960er Jahren, sich gegen die extrem ungleiche Verteilung von Landbesitz, Landraub sowie die Übergriffe der kolumbianischen Armee und paramilitärischer Kommandos in den Diensten von Großgrundbesitzern zur Wehr zu setzen. Die größte Guerillaorganisation war die FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia / Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens), die 1966 aus mehreren kleineren Gruppen hervorgegangen ist. Die FARC entwickelte sich zunehmend zu einer Guerillabewegung mit einer marxistischen Ideologie. Ihre Aktionen richteten sich hauptsächlich gegen die nationalen Sicherheitskräfte und die Paramilitärs. Ihr strategisches Ziel war die Übernahme der politischen Macht im Land, um Politik und Gesellschaft zu verändern, eine gerechtere Verteilung von Land und die Überwindung der extremen sozialen Ungerechtigkeiten zu erreichen. Bis heute besteht in der kolumbianischen Gesellschaft eine extreme Kluft zwischen Arm und Reich. Die wirtschaftliche und politische Macht konzentriert sich noch immer stark in den Händen einer aus wenigen Familien bestehenden kleinen Elite. Zudem mangelt es großen Teilen der Bevölkerung an Möglichkeiten realer politischer Teilhabe.

HEUTE

Vor Beginn des Verhandlungsprozesses im Oktober 2012 hatten die FARC militärisch empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen; ihre Truppenstärke war durch Verluste, Gefangennahmen und Desertation auf deutlich unter 10.000 geschrumpft. Die Entscheidung, sich auf einen politischen Prozess einzulassen, wurde ebenfalls durch die Tatsache ermutigt, dass in mehreren Ländern Lateinamerikas inzwischen Parteien mit ausdrücklich linkem Programm nach demokratischen Wahlen Regierungsverantwortung übernommen hatten. Auch auf der Seite von Regierungschef Santos und der durch ihn vertretenen Eliten wuchs das Interesse, den Konflikt politisch zu befrieden und so günstigere Bedingungen für die wirtschaftliche Öffnung und Entwicklung Kolumbiens und Investitionssicherheit zu schaffen. Im November 2016 unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla dann einen umfassenden Friedensvertrag, der unteranderem die ehemaligen FARC Kämpfer wieder in ein ziviles Leben eingliedern sollte. Nach dem Rückzug der FARC haben die staatlichen Sicherheitskräfte und Institutionen versäumt, in den von den FARC verlassenen Gebieten Präsenz aufzubauen und diese dadurch zu stabilisieren. Wie zu befürchten, wurde das Machtvakuum daraufhin durch neo-paramilitärische Gruppen, ELN-Kämpfer und FARC-Dissidenten sowie mit dem Drogenhandel verbundene "Narco-Gruppen" gefüllt. Ihre Rivalitäten und Kämpfe um die Kontrolle der Gebiete hat u.a. zu massiven Vertreibungen der Zivilbevölkerung geführt.

Drug War Story

Die Region Cabeza del Oso (fiktiv) und insbesondere die Hauptstadt der Region Cabeza leidet unter den Drogenkämpfen und bietet jungen Leuten so gut wie keine brauchbaren Jobs an. Der Drogenkonsum sowie -Handel hat sich geradezu verfestigt in der Stadt. Das Kartell Cabeza del Oso kontrolliert den Drogenhandel und möchte sein Einflussgebiet weiter ausbauen. Die Drogenbanden aus der Region haben sich noch nicht lange zum Kartell vereinigt. Daneben wurde die Rehabilitierung und Wiedereingliederung von FARC Kämpfern seitens der Regierung nur halbherzig betrieben, was dazu führte, dass sich in der Provinz Cabeza del Oso einige Dutzend FARC Kämpfer zusammen scharten, um die Kontrolle zu erlangen. Unter ihnen mögen noch einige Idealisten sein, aber die meisten nutzen ihre Guerilla Erfahrung für den Drogenkrieg, der sich in der Provinz breit macht.

After Story - Drug War IV War of Cartels (2019)

Die   gezielten   Einsätze   der   örtlichen   PNC   zusammen   mit   der   DEA   gegen   das   CCO   Kartell,   konnten   nicht   verhindern,   dass   dieses   an Macht   und   Einfluss   gewann.   Zwar   wurde   der   Drogenboss   Tito   Horkez   von   der   DEA   augeschaltet,   aber   es   wird   wohl   nicht   lange   dauern, bis dieser Platz von einem neuen, noch viel gefährlicheren Sicario wieder eingenommen wird. Die    FARC    hatte    des    öfteren    den    nahgelegenen    Funkturm    von    Cabeza    eingenommen    und    somit    der    Infrakstruktur    von    Cabeza schweren   Schaden   zugefügt.   Die   DEA   konnte   mit   Hilfe   der   PNC   einige   Erfolge   gegen   die   FARC-Guerilla   erzielen   und   ein   Drogenlabor sowie   ein   Kokafeld   zerstören.   Die   FARC   Führung   muss   sich   Gerüchten   nach   durch   diese   Aktionen   so   stark   verstritten   haben,   dass   sie sich   gegenseitig   eliminierte.   Dennoch   bleibt   sie   ein   gefürchteter   Machtfaktor   in   der   vom   Drogenkrieg   geplagten   Region   Cabeza   des Oso. Unter welchen genauen Umständen der Erzbischof Ruben Salazar gestorben ist, ist immer noch unklar.
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Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist einer der ältesten auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Bäuerliche Guerillagruppen mit marxistischen und befreiungstheologischen Idealen begannen in den 1960er Jahren, sich gegen die extrem ungleiche Verteilung von Landbesitz, Landraub sowie die Übergriffe der kolumbianischen Armee und paramilitärischer Kommandos in den Diensten von Großgrundbesitzern zur Wehr zu setzen. Die größte Guerillaorganisation war die FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia / Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens), die 1966 aus mehreren kleineren Gruppen hervorgegangen ist. Die FARC entwickelte sich zunehmend zu einer Guerillabewegung mit einer marxistischen Ideologie. Ihre Aktionen richteten sich hauptsächlich gegen die nationalen Sicherheitskräfte und die Paramilitärs. Ihr strategisches Ziel war die Übernahme der politischen Macht im Land, um Politik und Gesellschaft zu verändern, eine gerechtere Verteilung von Land und die Überwindung der extremen sozialen Ungerechtigkeiten zu erreichen. Bis heute besteht in der kolumbianischen Gesellschaft eine extreme Kluft zwischen Arm und Reich. Die wirtschaftliche und politische Macht konzentriert sich noch immer stark in den Händen einer aus wenigen Familien bestehenden kleinen Elite. Zudem mangelt es großen Teilen der Bevölkerung an Möglichkeiten realer politischer Teilhabe.

HEUTE

Vor Beginn des Verhandlungsprozesses im Oktober 2012 hatten die FARC militärisch empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen; ihre Truppenstärke war durch Verluste, Gefangennahmen und Desertation auf deutlich unter 10.000 geschrumpft. Die Entscheidung, sich auf einen politischen Prozess einzulassen, wurde ebenfalls durch die Tatsache ermutigt, dass in mehreren Ländern Lateinamerikas inzwischen Parteien mit ausdrücklich linkem Programm nach demokratischen Wahlen Regierungsverantwortung übernommen hatten. Auch auf der Seite von Regierungschef Santos und der durch ihn vertretenen Eliten wuchs das Interesse, den Konflikt politisch zu befrieden und so günstigere Bedingungen für die wirtschaftliche Öffnung und Entwicklung Kolumbiens und Investitionssicherheit zu schaffen. Im November 2016 unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla dann einen umfassenden Friedensvertrag, der unteranderem die ehemaligen FARC Kämpfer wieder in ein ziviles Leben eingliedern sollte. Nach dem Rückzug der FARC haben die staatlichen Sicherheitskräfte und Institutionen versäumt, in den von den FARC verlassenen Gebieten Präsenz aufzubauen und diese dadurch zu stabilisieren. Wie zu befürchten, wurde das Machtvakuum daraufhin durch neo-paramilitärische Gruppen, ELN-Kämpfer und FARC-Dissidenten sowie mit dem Drogenhandel verbundene "Narco-Gruppen" gefüllt. Ihre Rivalitäten und Kämpfe um die Kontrolle der Gebiete hat u.a. zu massiven Vertreibungen der Zivilbevölkerung geführt.

Drug War Story

Die Region Cabeza del Oso (fiktiv) und insbesondere die Hauptstadt der Region Cabeza leidet unter den Drogenkämpfen und bietet jungen Leuten so gut wie keine brauchbaren Jobs an. Der Drogenkonsum sowie - Handel hat sich geradezu verfestigt in der Stadt. Das Kartell Cabeza del Oso kontrolliert den Drogenhandel und möchte sein Einflussgebiet weiter ausbauen. Die Drogenbanden aus der Region haben sich noch nicht lange zum Kartell vereinigt. Daneben wurde die Rehabilitierung und Wiedereingliederung von FARC Kämpfern seitens der Regierung nur halbherzig betrieben, was dazu führte, dass sich in der Provinz Cabeza del Oso einige Dutzend FARC Kämpfer zusammen scharten, um die Kontrolle zu erlangen. Unter ihnen mögen noch einige Idealisten sein, aber die meisten nutzen ihre Guerilla Erfahrung für den Drogenkrieg, der sich in der Provinz breit macht.

After   

Story   

-   

Drug   

War   

IV

War of Cartels (2019)

Die   gezielten   Einsätze   der   örtlichen   PNC   zusammen   mit der     DEA     gegen     das     CCO     Kartell,     konnten     nicht verhindern,   dass   dieses   an   Macht   und   Einfluss   gewann. Zwar   wurde   der   Drogenboss   Tito   Horkez   von   der   DEA augeschaltet,   aber   es   wird   wohl   nicht   lange   dauern,   bis dieser   Platz   von   einem   neuen,   noch   viel   gefährlicheren Sicario wieder eingenommen wird. Die   FARC   hatte   des   öfteren   den   nahgelegenen   Funkturm von   Cabeza   eingenommen   und   somit   der   Infrakstruktur von     Cabeza     schweren     Schaden     zugefügt.     Die     DEA konnte   mit   Hilfe   der   PNC   einige   Erfolge   gegen   die   FARC- Guerilla   erzielen   und   ein   Drogenlabor   sowie   ein   Kokafeld zerstören.   Die   FARC   Führung   muss   sich   Gerüchten   nach durch   diese   Aktionen   so   stark   verstritten   haben,   dass   sie sich     gegenseitig     eliminierte.     Dennoch     bleibt     sie     ein gefürchteter     Machtfaktor     in     der     vom     Drogenkrieg geplagten     Region     Cabeza     des     Oso.     Unter     welchen genauen     Umständen     der     Erzbischof     Ruben     Salazar gestorben ist, ist immer noch unklar.